Sandra, die gute Seele meiner Verwirrtheit
Ich war noch nicht mal ganz aus Hamburg raus, da hatte ich schon das Handy in der Hand und wählte Sandras Nummer. Ich erzählte ihr die Geschichte bis ins kleinste Detail.
Ich war noch nicht mal ganz aus Hamburg raus, da hatte ich schon das Handy in der Hand und wählte Sandras Nummer. Ich erzählte ihr die Geschichte bis ins kleinste Detail.
Am Freitagabend fuhr ich dann also los. Ich freute mich schon darauf Ole zu sehen – irgendwie mehr als sonst. Die Autobahn war frei, sodass ich in 2 ½ Stunden vor seiner Haustür stand. Eigentlich war alles wie immer.
Ich war vor ein paar Tagen meine Oma besuchen. Als ich kam, hatte sie gerade zwei Freundinnen zum Kaffekränzchen zu Besuch. Die drei sind echt eine lustige Runde.
In meiner Stadt wohnt eine sehr gute Freundin von mir: Sandra. Sandra hat das unsägliche Talent sich ziemlich schnell Hals über Kopf zu verlieben. Das sie dabei bisher meist schlechte Erfahrungen gemacht hat, scheint sie nicht in ihrem Verhalten zu beirren.
Jetzt möchte ich mal kurz mit ein, zwei Worten meine Beziehung zu Ole erläutern. Seitdem ich einige Jahre als Single in Göttingen gelebt habe, ist es mir ja klar wie und was ich suche in einem Mann.
Der Volksmund kennt Singles gegenüber ja so einige Vorurteile. Singles sind immer einsam, manchmal ein bißchen depressiv und notorisch neidisch auf ihre vergebenen Freunde. Falsch!
Am Beispiel meiner Eltern kann man deutlich sehen, wie man es nicht machen sollte. Zu ihrer Verteidigung muss ich noch schnell sagen, dass sie einzeln echt cool sind, aber sobald sie aufeinander treffen, geht’s heiß her! Leider nicht im positiven Sinne.
Ich hatte mich vor ein paar Wochen mit einer Freundin in unserer Lieblingsbar verabredet. Wir wollten am Freitag nach der Arbeit noch gemütlich einen Cocktail zusammen schlürfen. Das mit dem Cocktail ging auch klar, aber Gemütlichkeit kam nicht so ganz auf.
Ich arbeite in einer etwas größeren Stadt (hierbei sollte man bitte die Maßstäbe in unserem schönen Bundesland berücksichtigen!) als Physiotherapeutin. Ich mag meinen Job und gehen eigentlich jeden Morgen gerne zur Arbeit.
Eigentlich fühlte ich mich wieder wie eine frohe Single in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich damals gelebt hatte. Aber plötzlich war alles anders. An einem Montag hat Ole angerufen. Er fragte, ob ich nicht Lust hätte, ihn mal wieder in Hamburg zu besuchen. Er hätte Sehnsucht nach mir. Sehnsucht? So war das aber nicht abgemacht!